Neues Kita-Jahr 2024/2025: Jetzt den Nachwuchs anmelden

von | 03. Januar 2024

Vom 1. bis 31. Januar 2024 können Eltern ihren Nachwuchs für das Kindergartenjahr 2024/2025 in Kitas der Bremischen Evangelischen Kirche anmelden. In den Einrichtungen finden wieder Tage der offenen Tür statt, damit Eltern sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von ihrer Wunsch-Kita verschaffen können.

4.500 Plätze für Kinder im Alter von 0-10 Jahren stehen in den Krippen, Kitas und Horten der Bremischen Evangelischen Kirche zur Verfügung. Eltern möchten natürlich wissen, wo ihr Kind jahrelang viele Stunden in der Woche spielt und wer die Betreuung und Förderung verantwortet. Deshalb sollen sie natürlich die Gelegenheit bekommen, die Kita-Räume, das pädagogische Konzept und die Leitung kennenzulernen.

Die Kitas bieten daher Tage der offenen Tür  und umfangreiche Elterninformationen an So könneninteressierte Eltern mehr über die Ausstattung und das pädagogische Konzept erfahren und sich vor Ort ein Bild von der Kita machen können. Die pädagogischen Fachkräfte freuen sich darauf, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

Schon ab dem Krippenalter ihrer Kinder haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Für  Kinder ab dem 3. Lebensjahr gilt im Land Bremen die Beitragsfreiheit. Für Krippen-Kinder hat die Beitragsordnung von 2017 im Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen weiterhin Bestand.

Den ganzen Januar über ist in Bremen wieder Anmeldezeit. Eltern erhalten für ihr Kind einen Kindergartenpass mit einer Identifikationsnummer, mit dem sie sich in jeder Kita ihrer Wahl anmelden können. Informationen zu den insgesamt 65 Kita-Standorte der Bremischen Evangelischen Kirche sind online verfügbar. Eltern müssen ihr Kind dann online über das Kita-Portal Bremen anmelden und können bis zu zwei Alternativen angeben.

„Die evangelischen Kitas stehen allen Kindern offen. Unser Wunsch ist es, dass viele Kinder, auch aus sozial benachteiligten Lebenslagen, rechtzeitig einen Platz in einer unseren Krippen erhalten können. Dafür werben wir gezielt. Unser Ziel ist, dass kein Kind auf der Strecke bleibt“, sagt Carsten Schlepper, Leiter des Landesverbandes. „Wir bemühen uns natürlich, individuelle Lösungen zu finden, damit Kinder und Familien, die in unsere Kitas wollen, nicht im Regen stehen. Wunder können wir allerdings nicht vollbringen, denn Bremen hat leider noch immer vor allem zu wenig Krippenplätze. Außerdem wird der Personalmangel in diesem Bereich immer deutlicher spürbar“

Das Betreuungs-Konzept der evangelischen Kitas zeichnet sich durch Frühförderung und religionspädagogische Angebote aus. Inklusion wird groß geschrieben, damit die Kinder von klein auf lernen, gemeinsam zu spielen, zu lernen und sich gegenseitig zu respektieren. „Alle Kinder, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, ihren kulturellen Wurzeln oder ihren sozialen Lebensbedingungen sind bei uns willkommen. Sie sollen spielend groß werden und ihre vielfältigen Fähigkeiten entwickeln. In der Hälfte der Kitas findet zusätzlich Frühförderung für Kinder mit Behinderung statt.“

Betreuung und Bildung gehen in den evangelischen Kitas ebenfalls Hand in Hand. So ist Klimaschutz nicht nur Sache der Erwachsenen, sondern wird im Projekt Schöpfungsfreundliche Kita auch spielerisch eingeübt. Außerdem ist gesunde Ernährung wichtig. In allen Kitas werden ein kindgerechtes Frühstück und ein gesundes Mittagessen angeboten.

Die Bremische Evangelische Kirche (BEK) legt Wert auf die Qualität der Betreuung: Deshalb fließen zusätzlich zu den Beiträgen der Stadt Bremen auch im kommenden Jahr  rund 4 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln in die Finanzierung der kirchlichen Kindertageseinrichtungen. Mit 65 Standorten, darunter 52 Standorte mit Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren, mehr als 1.500 Mitarbeitenden und Plätzen für rund 4.500 Kinder ist die Bremische Evangelische Kirche der größte freie Träger der Stadt.

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