Kunstgottesdienst: Mark Rothko – Die Sprache der Farbe
Bei Paula Modersohn-Becker haben wir Menschen angeschaut.
Jetzt mitten im Sommer wird es bei Rothko still. Denn bei Rothkos Bildern geschieht etwas Merkwürdiges: Irgendwann hat man das Gefühl, nicht mehr selbst auf das Bild zu schauen. Das Bild schaut zurück. Nicht mit Augen. Mit Farbe. Mit Licht. Mit einer Tiefe, die sich kaum in Worte fassen lässt.
Rothko malt keine biblischen Geschichten. Keine Engel. Keine Heiligen. Er verzichtet auf alles, was man erklären könnte. Stattdessen öffnet er Farbräume, die berühren, ohne etwas zu behaupten.
Was macht diese Bilder so besonders? Warum empfinden viele sie als zutiefst religiös, obwohl sie keine religiösen Motive zeigen? Und was geschieht, wenn wir Gott einmal nicht in Worten suchen, sondern in Farbe, Stille und Weite?
Herzliche Einladung zum Kunstgottesdienst in Remberti!



