Grüße von der Königin

von | 13. Januar 2021

Moin, lange nicht gesehen! Ich bin’s eure Orgel. Heimlich still und leise haben meine Kolleginnen und ich unsere Amtszeit als Instrument des Jahres angetreten. Aus diesem Anlass werdet ihr in der nächsten Zeit mehr von mir hören und sehen, denn ich habe mir für dieses Jahr einiges vorgenommen. Neben vielen Konzerten und Aktivitäten in unserer Gemeinde steht auch nach 26 Jahren mein erster größerer Check-up in Form einer Generalüberholung an. Aber dazu später mehr, heute habe ich erstmal ein paar vielleicht unbekannte Fakten über uns Orgeln für euch.

Die Orgel wurde in Alexandria erfunden

Der Mechaniker Ktesibios (285-222 v.Chr.) aus Alexandria kann als Erfinder der Orgel angesehen werden. Sein Instrument erklang, wenn ein gleichmäßiger Winddruck durch Metallpfeifen geleitet wurde. Folglich nannte er es „organon hydraulikon“ .

Von Saulus zu Paulus

Die ersten Orgeln wurden unter anderem bei Theateraufführungen eingesetzt, in Griechenland und später auch im römischen Reich. Das Orgelspiel war einmal olympische Disziplin und erklang bei Ein- und Auszügen des Imperators sowie zur Zeit der Christenverfolgung in Zirkusarenen. In der Renaissance avancierte die Orgel dann zum Hauptinstrument in der christlichen Liturgie.

Die Königin der Instrumente

Wolfgang Amadeus Mozart verlieh der Orgel den Titel „Königin der Instrumente“ und tatsächlich ist sie das größte aller Musikinstrumente, das tiefste und höchste, das lauteste und leiseste.

Allein in Deutschland gibt es etwa 50.000 Orgeln. Orgelmusik und Orgelbau sind seit 2017 durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.

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