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RembertiKino

Das RembertiKino ist wieder da! 

Pastor Dirk von Jutrczenka führt das Projekt gemeinsam mit einem Team fort – nun im Rahmen seiner gesamtkirchlichen medienpädagogischen Arbeit im forum Kirche. 

Wie gewohnt gibt es Filmabende zu bestimmten thematischen Reihen, vor den Filmen eine Einführung und anschließend die Gelegenheit zum Gespräch, zum Teil auch mit Gästen. Der Eintritt ist frei.

Ab März geht es um „Die Würde des Menschen“. In Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Für die Eltern des Grundgesetzes war dies unbedingte Voraussetzung staatlichen Handelns. Doch die Realität wird dem nicht immer gerecht, längst nicht mehr nur an den „Rändern“ der Gesellschaft. Die vorgestellten Filme zeigen, wie Menschen trotz aller Widrigkeiten versuchen, ihre Würde zu bewahren.

Die nächsten Filme und Termine

Montag | 16. März | 19.30 Uhr RembertiKino | DRAUSSEN 

D 2018, Regie: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann, 80 Min.

DRAUSSEN porträtiert vier Männer, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben. „Der ebenso formbewusste, visuell überzeugende wie substanzreiche Dokumentarfilm zweier junger Filmemacherinnen porträtiert mit viel Respekt vier obdachlose Männer.“ (epd Film)

Montag | 20. April | 19.30 Uhr | REISE NACH JERUSALEM 

D 2018 | Regie: Lucia Chiara | 119 Min

Dieser Film zeigt eindrucksvoll und mit einer brillanten Eva Löbau, welchen Stellenwert Arbeit in unserer Gesellschaft einnimmt und wie schwer es wird, wenn man plötzlich keine mehr hat. Ein ebenso berührender wie kurzweiliger und trockenhumoriger Debütfilm. „Das Abrutschen ins Prekariat und noch viel weiter nach unten: REISE NACH JERUSALEM zeigt schmerzhaft authentisch, zugespitzt kondensiert, absurd verifiziert das Leiden einer bestens ausgebildeten jungen Frau, die es nicht schafft.“ (Kino-Zeit)

Montag | 18. Mai | 19.30 Uhr | I, DANIEL BLAKE 

GB/F/B 2016 | Regie Ken Loach | 101 Min

In seinem präzise inszenierten, mehrfach preisgekrönten Milieu-Drama nimmt Ken Loach den britischen Sozialstaat ins Visier und erzählt unaufgeregt und dennoch unterschwellig hochemotional von den Ungerechtigkeiten im System − ein Film, der aufregt, rührt und aufrichtig zu Herzen geht. „In I, DANIEL BLAKE setzt Ken Loach, Meister des Sozialdramas, der geballten Kälte des britischen Wohlfahrtssystems puren Humanismus entgegen.“ (Filmstarts)

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