Marie Grisebach, die rote Marie, war eine Revolutionärin aus Dresden und kam 1919 auf den Barkenhoff, wo sie Muse und Geliebte Heinrich Vogelers wurde. Er malte das bekannte Portrait von ihr, das heute im Barkenhoff hängt.
Mit ihm baute sie die Arbeitsschule Barkenhoff, eine radikale Reformschule für Kriegswaisen und Kinder politischer Häftlinge, auf und erregte viel Aufsehen in der Worpsweder Gesellschaft. Später zog sie mit ihrem Mann, dem Kommunarden Walter Hundt, den sie als Landwirt auf dem Barkenhoff kennengelernt hatte, nach Ohlenstedt und wandte sich wie dieser der Anthroposophie zu. Noch heute führt dort ein Enkel den von ihr und ihrem Mann begründeten Hof weiter.
Autorin Gisela von Olshausen, wird aus Ihrem Buch „Die Rote Marie“ lesen und uns die Zeit und das Leben der Marie Griesebach näherbringen.
12. November | 19:00 Uhr | Albert-Schweizer-Saal




