Luther auf dem Rollwäglein

von | 30. Oktober 2021

Predigt von Pastorin Isabel Klaus 

Das Rollwäglein rollte. Zum Glück hatte er ein Schutzdach! Luther saß eingepfercht neben seinen Freunden, die ihn begleiteten. Meine Güte, was für eine Strapaze! 500 Kilometer auf einem Holzbock nach Worms im launischen April 1521. Als sie in Wittenberg aufbrachen, fielen dicke Schneeflocken vom Himmel und es war empfindlich kalt. Die Landschaft zog nur langsam an ihnen vorüber und Luthers Gedanken flogen zum Horizont: Exkommuniziert. Das Jahr 1521 hatte nicht gut begonnen. Am 3. Januar kam die Nachricht. Drei Monate später erhielt er die Einladung zum Reichstag nach Worms. Ein kaligraphisches Meisterwerk.Und nun saß er in diesem Rollwäglein. In Erfurt wurde er begeistert empfangen, predigte in der überfüllten Augustinerkirche über seine Lieblingsstelle aus dem Römerbrief: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht.“ Diese Worte gehörten zu seinem Kopernikus-Moment. Auf einmal drehte sich die Welt und stand nicht mehr stille. Es war –  wie er gern sagte: Sein Tor zum Paradies. 

Wenn Sie die ganze Predigt lesen wollen, schicken Sie gern eine Mail an:

E-Mail: isabel.klaus@gmx.de

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