Wir bitten um Unterstützung für Hohenfelde

von | 29. Mai 2020

Lockdown – auch Hohenfelde hat es erwischt.

Einschränkungen im täglichen Leben aufgrund der Covid-19 Pandemie machen auch vor unserem Freizeitheim in Hohenfelde nicht halt. So standen wir Mitte März vor der schwierigen Aufgabe eine Entscheidung zu treffen, wie wir mit dem anstehenden Start des Freizeitbetriebes umzugehen haben. Zu dieser Zeit gab es noch keine offiziellen Kontaktverbote, dennoch haben wir entschieden mit der Absage der anstehenden Frühjahrs-Arbeitsfreizeit auch den Start des regulären Freizeitbetriebes zu verschieben. Alle Freizeiten bis nach Ostern, darunter auch die Konfirmandenfreizeit, wurden abgesagt. Eine Situation, die es in Hohenfelde seit Bestehen noch nicht gegeben hat. Uns ist das sehr schwer gefallen aber auch schon damals gab es keine Alternative. Heute wissen wir, dass die später verschärften Regeln des Lockdowns eine Durchführung der Freizeiten auch nicht zugelassen hätte.

In dieser Woche haben wir nun auch alle Freizeiten bis Mitte Juni absagen müssen. Wir fürchten, dass diese Absagen nicht die letzten gewesen sind. Wir bewerten die aktuelle Situation gemeinsam mit dem Ehepaar Kizler vor Ort von Woche zu Woche neu.

Hohenfelde startet also nicht wie in den vergangenen Jahren um die Osterzeit in die Saison sondern verbleibt bis auf weiteres im „Winterschlaf“. Ute und Jakob Kizler sind mit ihren Mitarbeiterinnen vor Ort und haben die größtenteils für die Arbeitsfreizeit vorgesehenen Arbeiten nun selber durchgeführt. So haben sie unter anderem auch die 230 Büsche und Sträucher in die Erde gebracht, die die bei der großen Baumschnittaktion im Januar entstandenen Lücken füllen und zum Blühen bringen sollen.

Uns bleibt derzeit nur der Trost, dass wenn die Einschränkungen durch den Virus irgendwann zurückgefahren werden und wir endlich endlich unser Freizeitheim wieder besuchen dürfen, es auf dem Gelände viel Neues zu entdecken gibt.

Die ausgefallenen Freizeiten werden wir genauso wie die verpassten Erlebnisse nicht nachholen können. Wir tun aber alles dafür, dass wir uns, sobald es wieder möglich ist, gesund und munter in Hohenfelde wiedersehen. 

Wenn wir schon nicht unser Freizeitheim besuchen dürfen, haben wir gedacht dass es gut wäre wenn das Freizeitheim zu uns kommt. Jakob Kitzler hat dankenswerterweise eine Reihe von Fotos in diesem Frühjahr aufgenommen, die wir in einem kurzen Film zusammengefügt haben. Vielleicht kann dieses ein klein wenig Hohenfelde in unsere Wohnzimmer bringen.

Weitere Beiträge

Ein Abschied und ein neues Kapitel

Ein Abschied und ein neues Kapitel

Liebe Menschen in der St. Remberti-Gemeinde, ich verabschiede mich aus meinem Dienst als Pastor bei Ihnen! Seit Oktober letzten Jahres habe ich versucht Esther Joas in ihrer Elternzeit zu vertreten. Jetzt wechsele ich aus dem Vertretungsdienst auf eine feste Stelle in...

mehr lesen
Das Schutzkonzept für die St. Remberti-Gemeinde

Das Schutzkonzept für die St. Remberti-Gemeinde

Überall wo Menschen zusammenkommen, vor allem da, wo sie einander vertrauen, ist es möglich, dass Menschen anderen Menschen sexualisierte Gewalt antun. Damit werden sowohl grenzverletzendes Verhalten, das unbeabsichtigt oder beabsichtigt geschieht, z. B. durch...

mehr lesen
Kinder- & Jugendflohmarkt am 15. März

Kinder- & Jugendflohmarkt am 15. März

Einladung zur Frühlingsausgabe unseres großen Kinder- und Jugendflohmarkts! Kommt zwischen 14 und 17 Uhr vorbei und stöbert nach Kleidung, Spielen und praktischen Schnäppchen für Kinder und Jugendliche! Alle Generationen sind willkommen. Zur Stärkung gibt es Kaffee,...

mehr lesen