Wir arbeiten nach dem Konzept des „Offenen Kindergartens“.

Dieses Konzept ist nicht neu und wird in mehreren Kindertagesstätten in Bremen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten praktiziert. 

Was heißt „Offener Kindergarten“?
Für uns Mitarbeiterinnen ist das Wort „offen“ ein positiv besetzter Begriff mit vielen Bedeutungen. Hier einige Beispiele: 

  • Für sich selbst offen zu sein: Sich zu kennen, seine Empfindungen, Bedürfnisse, Gefühle usw. wahrzunehmen. 
  • Zu sich selbst „offen“zu sein: Eigene Gedanken, Emotionen, Wünsche und Probleme zu akzeptieren, zu sich selbst ehrlich zu sein.
  • Sich zu „offenbaren“: Einblick in seine Lebenssituation zu gewähren, keine Geheimnisse zu haben, aufrichtig zu anderen zu sein. 

Dabei charakterisiert der Begriff „offen“ das Konzept sehr treffend: 

  • Die Türen öffnen sich für mehr Freiräume der Kinder. Die Kinder können durch größere Entfaltungsmöglichkeiten spielerisch eine erweiterte Umwelt erfahren und werden offen für Neues und Anderes. 

Die Erzieherinnen gewinnen durch den täglichen Austausch und die gemeinsame Arbeit mit den Kolleginnen einen größeren Erfahrungsschatz und damit eine höhere Qualität der Arbeit. Auch hier ist Offenheit für Andere Voraussetzung.

Die wichtigsten Merkmale für offene Arbeit sind für uns:

  • Das Kindsein heute
  • Ein verändertes Raumkonzept
  • Öffnung der Gruppenräume
  • Eine veränderte Angebotsstruktur