"Die ehrenamtliche Diakonie der St.Remberti Gemeinde dient der Förderung und Pflege des kirchlichen Gemeindelebens".
(Leitregeln der St.Remberti-Diakonie von 1611)

Die Diakonie der St.Remberti Gemeinde hat eine lange Tradition. Sie besteht aus ehrenamtlich arbeitenden Gemeindemitgliedern. Seit 1611 gibt es Diakone, seit 1997 sind auch Diakoninnen in dem Ehrenamt tätig. Zwölf Jahre gehört jedes Mitglied der Diakonie an. Durch Zuwahl (Kooptation) werden ausscheidende Diakone ersetzt.

Wir Diakoniemitglieder setzen uns für die diakonischen Aufgaben der Gemeinde verantwortlich ein.
Hierzu treffen wir uns einmal im Monat im Wechsel bei den Mitgliedern. Jeder übernimmt eine Aufgabe.
So wird jedes Jahr ein Senior und dessen Stellvertreter, der Subsenior, gewählt. In der Regel ist jeder Diakon in dem letzten Jahr seiner Tätigkeit Senior.
Von den Treffen werden Protokolle gefertigt, die der Schriftführer erstellt. Zwei Gemeindepfleger begleiten die hauptamtlich tätige diakonische Mitarbeiterin und die Zivildienstleistenden in ihrer Arbeit. Sie sind für die Betreuung der Armen und Kranken der Gemeinde verantwortlich und verwalten die Kasse der Diakonie für diese Aufgaben. Rechnungsführer und Rechnungsprüfer sind für die Verwaltung und Abrechnung der gesamten Diakoniefinanzen zuständig. Einmal jährlich fördert die Diakonie das Gemeindeleben durch den Diakonie-Abend (ehemals St.-Remberti-Semestergesellschaft), eine Veranstaltung die Themen mit kirchlichem, religiösen oder gesellschaftlichem Bezug gewidmet ist. 
Vier Diakone sind Mitglieder des Kirchenvorstands. In den Gemeindeausschüssen für Baufragen, Finanzen und Verfassung sind Diakone beteiligt. Ein Diakon begleitet die Erstellung der St.- Remberti-Nachrichten.
In der Stiftung St.Remberti sind zwei Diakone im Stiftungsrat, zwei im Stiftungsvorstand tätig.
Ein Diakon ist Vorstand in der kirchlichen Begegnungsstätte Bremer Treff e.V.. Vier Diakone sind in der "Stiftung Alten Eichen" von 1596 im Kuratorium als Vorsitzende oder als Verwalter tätig.