"Die ehrenamtliche Diakonie der St. Remberti-Gemeinde dient der Förderung und Pflege des kirchlichen Gemeindelebens", unter diesem Leitsatz nahm die Diakonie 1611 ihre Tätigkeit auf.

Zunächst war es vor allem das Sammeln und Verteilen von Spenden an Arme und Kranke. Heute steht immer noch die konkrete Verwirklichung von Nächstenliebe im Vordergrund, aber Administration und Organisation spielen ebenso eine große Rolle. 

12 Frauen und Männer mit unterschiedlichen Berufen und Interessen verpflichten sich 12 Jahre zum ehrenamtlichen Engagement in der Diakonie. Sie fühlen sich in der St. Remberti-Gemeinde zuhause und versuchen aufmerksam zu sein, wo Menschen Begleitung, Unterstützung oder Entlastung gebrauchen können.
Manchmal ist es ein Besuch oder ein Gespräch; häufiger sind es aber auch dringend benötigte Geldmittel. In den regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Diakonie wird ausführlich über die Verwendung der Geldmittel beraten, die teilweise aus direkten Spenden, aber auch aus Erträgen des über die Jahrhunderte aufgebauten Kapitals bestehen.

Die Diakonie ist ein Organ der Gemeinde. Ihre Mitglieder werden durch Zuwahl bestimmt und durch den Gemeinde-Konvent bestätigt. Sie beteiligt sich in den verschiedenen Gemeindeausschüssen und hat 4 Sitze im Kirchenvorstand. Als Vertreter von St. Remberti unterstützt die Diakonie gemeindliche und übergemeindliche Stiftungen, wie St. Remberti-Stiftung bzw. Bremer Treff e.V., Stiftung Alten Eichen und Diakonische Jugendhilfe Bremen.

Die Diakonie ist eine traditionelle Einrichtung, entsprechend altertümlich sind viele mit ihr verbundene Begrifflichkeiten. Hier bedarf es sicherlich etwas Erklärung. So liegt die Leitung der Diakonie beispielsweise bei der Seniorin/beim Senior, die Stellvertretung bei der Subseniorin/beim Subsenior. Meist übernehmen die Dienstältesten diese Aufgaben am Ende ihrer Zugehörigkeit.
Das Bindeglied zwischen hauptamtlichen diakonischen Mitarbeiterinnen/-ern sowie Freiwilligendienstlerinnen/n sind die Gemeindepfleger/innen, heutzutage auch Gemeindebeauftragte genannt.
Für die Diakoniefinanzen sind Rechnungsführer/in und -prüfer/in zuständig. Die Schriftführerin/ der Schriftführer erstellt die Protokolle der Diakoniesitzungen.
In den monatlichen Treffen bespricht die Diakonie die Situation, die Anliegen und Aufgaben. 

 

Aber was machen wir nun eigentlich genau? Was verstehen wir heute unter "...Förderung und Pflege des kirchlichen Gemeindelebens"- passt dieser Leitsatz überhaupt noch in die heutige Zeit?

Hilfreich ist es in der Gemeinde gut vernetzt zu sein und viele Informationen über die aktuellen Sorgen und Nöte einzelner Mitmenschen aufzunehmen. Um entsprechend nah am Puls des Gemeindelebens zu sein, sind wir in vielen Gremien und Gruppen vertreten.

Dazu gehört z.B. die Mitarbeit im Kirchenvorstand, in Ausschüssen (Bau-, Kollekten, Finanz-, Öffentlichkeits-, Verfassungs-, Perspektiv-, Kinder- und Jugendausschuss), der St. Remberti Stiftung, der Was-tun-Gruppe und dem Basar Team.


Sehen Sie hier, wer aktuell welche Aufgabe übernimmt.

Früher veranstaltete die Diakonie jedes Jahr zur Förderung des Gemeindelebens die St. Remberti-Semestergesellschaft.  Daraus wurden die alljährlich stattfindenden Diakonie-Abende, wie beispielsweise die beliebte Veranstaltung „Tanz in den Reformationstag“.

 

Benötigen Sie oder Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld Unterstützung – gleich welcher Art – sprechen Sie uns jederzeit an. Wir versuchen stets schnell und unbürokratisch zu helfen -selbstverständlich können Sie sich dabei  immer auf Vertraulichkeit verlassen.