Die ehrenamtliche Diakonie der St.-Remberti-Gemeinde dient der Förderung und Pflege des kirchlichen Gemeindelebens.

"Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott und seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er von Angesicht kennt, kann Gott nicht lieben, den er von Angesicht nicht kennt. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll." (1. Joh. 4,20-21)

Die Diakonie der St.-Remberti-Gemeinde hat sich zur Aufgabe gemacht, die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe zu leben durch Förderung und Pflege des kirchlichen Gemeindelebens. Gottesbeziehung wird gemäß der liberalen Tradition der Gemeinde sichtbar in der sich auf den Glauben beziehenden Weltverantwortung. Die Diakonie hat die Aufgabe, die psychosozialen Nöte zu erkennen und für die Würde der Menschen einzutreten. "Ich gucke in das geschlagene Gesicht von Jesus Christus und kenne keinen anderen Menschen, der so gut versteht, was es bedeutet, nicht ein Mensch wie die meisten anderen sein zu dürfen." (Jürgen Knop, NDR-Kultur Morgenandacht).

In Gemeinschaft mit den Pastoren und den weiteren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern will die Diakonie für die Betreuung der Kranken, älteren und hilfsbedürftigen Gemeindemitglieder sorgen. Diakonisches Handeln wird sichtbar in der Zuwendung zu Kranken und Alten sowie in der Anwaltschaft für Benachteiligte und Migranten (Lev. 19,34).

Hierbei macht das Liebesgebot auch nicht vor der strukturellen Aufgabe des Aufbaus einer Lebensfördernden Gesellschaft halt. Wie bei der Gründung der Diakonie 1611 ist die soziale Weltgestaltung praktische diakonische Verantwortung in unserer heutigen Gesellschaft, die sich im sozialen Wandel befindet. Die Aufgabe, vorrangig Benachteiligte, Freunde und Feinde (Lk. 6,27-35) einzuschließen und Lebenschancen für alle zu suchen, ist Zeichen der Treue zum Gottesbund, ist Zeichen der Nächstenliebe (Am. 2,6-16; Mt. 22,34-40; Mt. 25,31-46).

"Wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben." (1. Joh. 4,11).