Montag, 6. Juli 2015, 19:30 Uhr

Wir finden viele Gründe, über unseren Körper - und mit ihm - zu schimpfen: zu dick, zu alt, zu unbeweglich, zu schwach. Wir haben „schlechte Ohren“, ein „kaputtes Knie“ und einen „zu schwachen Rücken“. Dabei ist dieser Körper doch eigentlich ein unvergleichliches Wunder, das uns - anpassungsfähig und fehlertolerant - durch unseren Alltag bewegt und uns jede Menge Wohlfühl-Momente schenkt. Dass Körper, Seele und Geist untrennbar miteinander verwoben sind, ist heute hinreichend bekannt. Aber welche Bedeutung kann das für mein Leben mit meinem Körper und der gemeinsamen Lebensgeschichte haben?

Ende des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche „Körpertechniken“ entwickelt, die einen praktischen Umgang für dieses „Körper-Seele-Geist-Phänomen“ anbieten und von der Wissenschaft zunehmend-Beachtung finden. Die Alexander-Technik ist eine davon.

Stefanie Buller ist Bewegungscoach in Bremen. An diesem Abend berichtet sie, wie die Alexander-Technik ihr geholfen hat, nach zahlreichen Operationen und der eigenen Burn-Out-Erfahrung besser mit sich selber umzugehen. Hauptsächlich soll aber Raum sein für alle Fragen zum Thema und kleine - für den Alltag höchst praktische - Entdeckungen „am eigenen Leib“. Wir freuen uns auf eine bewegte Runde!

Gerd Bronsema, Eva Früh, Rainer Koy

Mitwirkende
Stefanie Buller
Ort
Gemeindehaus