Veröffentlicht am Mo., 25. Mai. 2020 14:13 Uhr

Lockdown - auch Hohenfelde hat es erwischt.

Einschränkungen im täglichen Leben aufgrund der Covid-19 Pandemie machen auch vor unserem Freizeitheim in Hohenfelde nicht halt. So standen wir Mitte März vor der schwierigen Aufgabe eine Entscheidung zu treffen, wie wir mit dem anstehenden Start des Freizeitbetriebes umzugehen haben. Zu dieser Zeit gab es noch keine offiziellen Kontaktverbote, dennoch haben wir entschieden mit der Absage der anstehenden Frühjahrs-Arbeitsfreizeit auch den Start des regulären Freizeitbetriebes zu verschieben. Alle Freizeiten bis nach Ostern, darunter auch die Konfirmandenfreizeit, wurden abgesagt. Eine Situation, die es in Hohenfelde seit Bestehen noch nicht gegeben hat. Uns ist das sehr schwer gefallen aber auch schon damals gab es keine Alternative. Heute wissen wir, dass die später verschärften Regeln des Lockdowns eine Durchführung der Freizeiten auch nicht zugelassen hätte.

In dieser Woche haben wir nun auch alle Freizeiten bis Mitte Juni absagen müssen. Wir fürchten, dass diese Absagen nicht die letzten gewesen sind. Wir bewerten die aktuelle Situation gemeinsam mit dem Ehepaar Kizler vor Ort von Woche zu Woche neu.

Hohenfelde startet also nicht wie in den vergangenen Jahren um die Osterzeit in die Saison sondern verbleibt bis auf weiteres im „Winterschlaf“. Ute und Jakob Kizler sind mit ihren Mitarbeiterinnen vor Ort und haben die größtenteils für die Arbeitsfreizeit vorgesehenen Arbeiten nun selber durchgeführt. So haben sie unter anderem auch die 230 Büsche und Sträucher in die Erde gebracht, die die bei der großen Baumschnittaktion im Januar entstandenen Lücken füllen und zum Blühen bringen sollen.

Uns bleibt derzeit nur der Trost, dass wenn die Einschränkungen durch den Virus irgendwann zurückgefahren werden und wir endlich endlich unser Freizeitheim wieder besuchen dürfen, es auf dem Gelände viel Neues zu entdecken gibt.

Die ausgefallenen Freizeiten werden wir genauso wie die verpassten Erlebnisse nicht nachholen können. Wir tun aber alles dafür, dass wir uns, sobald es wieder möglich ist, gesund und munter in Hohenfelde wiedersehen. 

Wenn wir schon nicht unser Freizeitheim besuchen dürfen, haben wir gedacht dass es gut wäre wenn das Freizeitheim zu uns kommt. Jakob Kitzler hat dankenswerterweise eine Reihe von Fotos in diesem Frühjahr aufgenommen, die wir in einem kurzen Film zusammengefügt haben. Vielleicht kann dieses ein klein wenig Hohenfelde in unsere Wohnzimmer bringen.

Der Ausfall der Freizeiten stellt natürlich auch aus finanzieller Sicht für die Gemeinde eine große Herausforderung dar. Galt es in den vergangenen Jahren durch vielerlei Maßnahmen die Wirtschaftlichkeit des Freizeitbetriebes zu verbessern, geht es in diesem Jahr einzig darum den Verlust in Grenzen zu halten. Hierbei versuchen wir alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente, auch staatliche Unterstützungen, mit einzubeziehen. Letztlich wird all das aber nur eine Form der Schadensbegrenzung sein. 

Daher an dieser Stelle ein Aufruf und die Bitte um Ihre Unterstützung. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Mitglieder der Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren mit sehr großem Einsatz und Engagement für das Freizeitheim Hohenfelde eingesetzt. Die Motivation hierbei war stets, das Freizeitheim der Remberti Gemeinde auch für nachfolgende Generationen zu erhalten und damit einen Ort der Gemeinschaft zu wahren, der sich durch gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung auszeichnet. Wie wichtig im täglichen Leben Rücksichtnahme und Unterstützung sind, wird uns gerade in der aktuellen Situation nur zu gut bewusst.

Daher unsere Bitte um Unterstützung für Hohenfelde.  Helfen Sie mit, durch Ihre Spende dieses schwierige Jahr zu überstehen. 

St. Remberti Gemeinde Sparkasse Bremen IBAN: DE42 2905 0101 0010 4307 59 Stichwort: Hohenfelde

Vielen Dank.

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