Veröffentlicht am Mo., 20. Apr. 2020 13:45 Uhr

Jeden Tag läuten jetzt die Rembertiglocken. An den Wochentagen immer um 12 Uhr, wie bei vielen anderen Kirchen in der Stadt auch. Es sollen Zeichen des Lebens sein, ein kleiner Anstoß, im Alltagsgeschäft innezuhalten für ein Gebet oder ein kurzes „Gedanken-in-die-Welt-Schicken“. 

Ein Gruß unserer Gemeinde an Sie: Es gibt uns auch weiterhin im ganz handfesten wie im spirituellen Füreinander-Dasein und irgendwann werden wir uns wieder unmittelbar begegnen, uns berühren, miteinander singen und feiern.

Am Samstag um 18 Uhr läuten wir wie gewohnt das Wochenende ein und am Sonntag erinnern um 10 Uhr die Glocken an unsere gottesdienstlichen Grüße, die über das Internet zu empfangen sind. Wir drei Pastor*innen, Isabel Klaus, Wibke Winkler und Uli Bandt gestalten sie immer am Anfang der Woche mit der technischen Hilfe durch Karsten Lehmann und schicken sie als Brief auch an jene, die keinen Zugang zum Internet haben. 

Also sagen Sie es ruhig auch weiter: Dieses Gebimmel soll keinem auf den Nerv gehen, sondern ist Zeichen einer tiefen Verbundenheit in einem Geist, den wir in unserer Gesellschaft jetzt gerade besonders nötig haben, den Geist der Geschwisterlichkeit, der Solidarität und des Mitgefühls.

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