Veröffentlicht von Uli Bandt am Mi., 25. Dez. 2019 15:50 Uhr

Predigt am 1. Weihnachtsfeiertag | Sabine Müller und Uli Bandt

Uli Bandt:

Es ist jetzt schon 20 Jahre her, da waren die Litfasssäulen Berlins kurz vor Heiligabend mit riesigen Plakaten beklebt, auf denen die untergehende Titanic zu sehen war. Darunter stand in riesigen Lettern: „Weihnachten gerettet!“. Und klein in einer Ecke waren noch drei Buchstaben zu lesen: „RTL“.

Wer es bis dahin noch nicht kapiert hatte, den hat ein Blick in das Fernsehprogramm aufgeklärt: Am Heiligabend wurde zur besten Sendezeit das Titanicdrama mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet gezeigt.

Was für eine verrückte Welt, in der ein privater Fernsehsender mit einem Untergangsdrama ein Fest retten will, an dem wir uns erinnern daran, dass Gott mit unserer Welt eine Heilsgeschichte begonnen hat, in der wir Gerettete sind.

Und die Welt ist seither eigentlich nur verrückter geworden: Auf die immer größer werdenden globalen Probleme reagieren wir nicht mit den vereinten Kräften unseres Verstandes. Nein, wir schalten unser seit der Steinzeit bewährtes Reptiliengehirn ein, das uns sagt: „Beweg dich nicht, dann geht die Gefahr vielleicht an dir vorbei.“ Oder: „Kümmere dich nur um deinen Stamm, die anderen sind Feinde!“

Außerirdische Beobachter werden im Moment über uns wahrscheinlich sagen: „Die spinnen, die Menschen. Man kann kaum erklären, warum und wie sie sind. Sie sind so voller Widersprüche, dass sie sich jeder klaren Definition entziehen...“ Aber so sind wir Menschen eben, auch ich: Widersprüchlich, paradox.

Seitdem ich versuche, diese Tatsache zu akzeptieren, lese ich meine Bibel mit neuen Augen. Bisher hätte ich sie manchmal gerne zusammengestrichen zu einem reinen Zeugnis der bedingungslosen Liebe Gottes. Vielleicht hätte ein Drittel des jetzigen Bestandes meiner strengen Zensur standhalten können. All die Rachephantasien, Gewalttaten, die Sintflutgeschichte und die Opferung Isaaks, alle sexistischen und patriarchalen Anspielungen wären rausgeflogen. Alles, was zur von mir geglaubten Liebe Gottes im Widerspruch steht. Raus damit!

Nun aber denke ich: Vielleicht waren die Redakteure der Bibel, die letztendlich die jetzige Textfassung zu verantworten haben, keine patriarchalen Besserwisser, sondern wollten in der verwirrenden Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Bibel die Welt, die Menschen und auch ihre Erfahrungen mit dem Göttlich-Transzendenten abbilden, wie sie sich ihnen darstellten: Paradox.

Vielleicht ist die Bibel der redliche Versuch, menschliche Erfahrungen und Erkenntnisse in einer Weise zu beschreiben, dass sie nicht wie eine gelungene Rechnung ohne Rest aufgehen. Weil die Wirklichkeit so nicht ist.

Vielleicht liegt die tiefe Weisheit der biblischen Tradition darin, dass sie nicht versucht die Wirklichkeit unserem Wunsch nach Eindeutigkeit zu unterwerfen, sondern darin, dass sie uns sagt: Willst du tiefer in die Welt eindringen, dann freunde dich mit dem Paradox an.

Und Weihnachten ist das Hochfest der Paradoxie!

Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott, so haben wir es eben gesungen. Wenn das nicht paradox ist. Ein Widerspruch in sich.

Sabine Müller:

Also Weihnachten und Jesu´Geburt als Fest der Paradoxie? Das ist doch mal ein belebender Blick …

Es sind ja wirklich paradoxe Aussagen: Jesus wurde geboren aber nicht gezeugt. Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Und später dann gestorben aber nicht wirklich tot, sondern auferstanden.

Was für ein Gott ist das - der wahre Gott? Ist es der Schöpfer-Gott, der strafende Gott, der gnädige Gott, der auserwählende Gott, der mütterliche oder väterliche Gott? Oder Gott als Freund, wie es Teresa von Avila sagt? Wenn die Bibel voller Widersprüche ist – ist Gott es auch?

Bei Paulus im 2.Korintherbrief heißt es: Gott hat ein helles Strahlen in unsere Herzen gegeben, so dass wir das Leuchten der Gegenwart Gottes im Angesicht des Messias Jesus erkennen. (2.Kor 4, 5-6)

Strahlen – Leuchten – Erkennen … da wird schon klarer, dass es um eine Annäherung geht an etwas Unfassbares, das eher in Metaphern und Symbolen ausgedrückt werden kann. Gott legt Licht in uns, wodurch wir das Leuchten der Gegenwart Gottes in Jesus erkennen. Ohne mein Erkennen gibt es nämlich keinen Messias, keinen Erretter. Ohne Gottes Licht kann ich ihn nicht erkennen. Mensch und Gott bedingen sich gegenseitig. Es ist ein Grundprinzip des Seins, dass alles mit allem verbunden ist. Nichts existiert für sich alleine. Kein Mensch und auch kein Gott. Das weiß auch die Quantenphysik: Wissenschaftlich Erklärbares und Transzendenz durchdringen sich gegenseitig. Es gibt keine getrennten Dinge und Phänomene, auch wenn wir uns die Welt oft so aufgeteilt denken.

Also viele Bilder des einen Gottes. Wer ist der Wahre Gott?

In unserem monatlichen Bibellesekreis besprechen wir immer wieder: Wie Menschen sich Gott denken und beschreiben, hängt wesentlich vom kulturellen und historischen Kontext ab. Es gibt nicht die eine Wahrheit für alle Zeit. Jedes Wort über Gott bleibt vorläufig. Gottesbilder sind menschengemacht. Für meinen kritischen Verstand ist das wichtig. Gerade weil ich nicht ein Dogma schlucken muss, kann sich etwas in mir öffnen. Für das Mysterium Gott, das Geheimnisvolle, das Staunen. Die überlieferten Gottesbilder sind nicht objektiv wahr, doch sie können mich /uns berühren. Die Erfahrung „Gott“ ist mehr als das Bild von Gott. Paulus beschreibt diese Erfahrung als Licht im Herzen. Andere erleben sie als Erfülltsein von Liebe und Güte oder als Frieden. Oder so, als würde etwas Unschuldiges, Zartes geboren. Es ist ja wirklich jeder Augenblick neu, auch wenn wir das so oft nicht bemerken in unserer Geschäftigkeit.

Das Jesuskind erinnert daran. Jesus – wahrer Mensch und wahrer Gott. Wir fassen es vielleicht durch Metaphern, Lieder, Krippenspiele – und dadurch, wie wir unser Leben leben. Von dem Zen-Lehrer Bernie Glassman hörte ich oft den Satz: Die Erleuchtung eines Menschen (oder in christlicher Sprache: sein Gottvertrauen) zeigt sich darin, wie er/sie anderen dient. Ganz schlicht. Dienen, hilfreich sein ist das Zeichen. Der wahre Mensch ist ein dienender Mensch. Genau das hat Jesus vorgelebt. Zugleich muss man dazu sagen, weil wir postmoderne Individuen sind: dienen, mit der Fähigkeit Grenzen zu setzen und sich nicht auszubeuten und sich auch nicht ausbeuten zu lassen. Nicht ausbrennen, sondern leuchten aus dem Licht und der Liebe, die Gott uns ins Herz gelegt hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Uli Bandt:

Mit Glaubensbekenntnissen haben wir es in Remberti nicht so. Seit etwa 100 Jahren wird das Apostolikum in unseren Gemeindegottesdiensten nicht mehr gesprochen. Wir wollen unseren Gemeindegliedern kein Bekenntnis abnötigen zu Aussagen, die ihrem aufgeklärten Verstand widersprechen. „Geboren von der Jungfrau Maria“ zum Beispiel.

Neben diesem, vielen von uns dennoch vertrauten Credo, gibt es noch drei weitere, die zum Teil auch in Gemeinden der Evangelischen Kirche Deutschlands gesprochen werden: Das Nizänische und das Nicäno-Constantinopolitianische aus dem 4. Jahrhundert und das Athanasianische aus dem 6. - 7. Jahrhundert.

Sie würden uns wahrscheinlich noch weit mehr Bauchschmerzen bereiten als das Apostolikum. So heißt es zum Beispiel im Nizänum, das als Credo noch die breiteste Anerkennung in der weltweiten Christenheit genießt:

Ich glaube „an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist; der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist, Mensch geworden ist“ …

Das ist beim Zuhören nicht zu erfassen. - Aber auch nicht, wenn man es mehrfach gelesen hat. Die Glaubensbekenntnisse unserer kirchlichen Tradition sind Paradoxe, die versuchen Fragen zu umkreisen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt:

In welchem Verhältnis stehen Jesus und Gott? Was bedeutet es, wenn wir ihn den „Sohn Gottes“ nennen?

Vergröbert kann man sagen: Die einen betonten die Menschlichkeit Jesu, der von Gott mit besonderen Kräften begabt gewesen sei und den Gott gleichsam "adoptiert" habe. Die anderen betonten seine Göttlichkeit und rangen mit der Frage, ob sich der unendliche Gott in einem endlichen Menschen verkörpern kann. Eine verbreitete Lösung war die Vorstellung, der göttliche Christus habe nur einen Scheinleib gehabt und diesen vor dem Kreuzestod wieder verlassen, weil Gott nicht sterben könne.

Jede der Erklärungen ließ Fragen offen und so entschieden sich unser Vorfahren im Glauben zu einer Umschreibung, die die Gegensätze in sich aufnimmt. Die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse versuchen auf paradoxe Weise Erfahrungen und Überzeugungen zu beschreiben. Sie sind deshalb nicht unbedingt altmodisch und rückständig, sondern vielleicht sogar eine höchst moderne Möglichkeit, die Wirklichkeit zu beschreiben.

In der modernen Physik hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß bestimmte Phänomene nur durch sogenanntes komplementäres Denken beschrieben werden können. Das bedeutet, man muß zwei sich scheinbar widersprechende Aussagen machen, um einem Sachverhalt gerecht zu werden. So erscheint das Licht in bestimmten Experimenten als "Welle", in anderen scheint es aus "Teilchen" zu bestehen. Man würde das Licht nicht angemessen beschreiben, würde man es nur als nichtmaterielle Welle oder nur als Ansammlung gleichsam materieller Teilchen definieren. Die altkirchliche Lehre von den "zwei Naturen" Jesu Christi (also „wahrer Mensch und wahrer Gott“ war geistesgeschichtlich der erste geniale Versuch einer "komplementären" Definition.

Wir müssen die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse nicht übernehmen, aber die Beschäftigung mit ihnen kann unser Denken aufbrechen in einer Weise, die von großer Bedeutung sein kann für den Umgang mit unserer heutigen, immer komplexer werdenen Welt.

Sabine Müller:

Ja, es ist genial - das Paradox „Wahrer Mensch und wahrer Gott“ kann ein Hinweis sein, wie wir durch Widersprüche zu tiefem Gottvertrauen kommen können. Es zeigt uns den Morgenstern. Gebete, Texte, Glaubensbekenntnisse sind wie Finger die auf den Mond zeigen: Schau, dies ist die Richtung zum Morgenstern! Der Finger zeigt die Richtung an, aber er ist nicht der Stern (oder der Mond der Erleuchtung). Es ist wichtig, den Finger nicht mit dem Stern/Mond zu verwechseln. Sonst beten wir Finger an und erleben nie das Licht der Gestirne.

Wahrer Mensch und wahrer Gott - Können wir den Widerspruch halten? Der Verstand möchte entweder/oder. Der Verstand will Kategorien, Hierarchien und sagen: Genau so ist es! Aber der Verstand ist nicht alles. Leben aus tiefem Gottvertrauen, so heißt es, erlangt man erst, wenn man die Grenzen des Denkens überschreitet. Das kann durch ein Paradox geschehen.

Wenn es uns fasziniert, wenn wir ahnen, dass sich da ein Weg auftut, können wir uns ihm aussetzen , damit leben. Das Paradox wirken lassen, darauf herum kauen oder es austragen wie ein ungeborenes Kind. Die Spannung der Gegensätze von Gott und Mensch kann ein Tor sein, Gott in sich selbst zu finden und zugleich das eigene Menschsein anzunehmen. Und was ich in mir erkenne, sehe ich dann auch in den anderen. Das ist wahrhaft erlösend.

Im Zen-Buddhismus heißen paradoxe Aussagen Koans und sie werden zur Meditation verwendet. Auch die christliche Tradition, auch die Bibel enthält Koans und bietet uns einen Weg zum Gottvertrauen an, durch Annehmen unserer Widersprüche und Spannung – bis wir irgendwann, wie Rilke es sagt „in die Antwort hinein leben“. Bis wir loslassen und uns mit allem Ungelösten annehmen. Da können wir erfahren: Ein lebendiger Raum hält das ganze Leben mit allen Widersprüchen. Darin sind wir geborgen, in tiefem Frieden. Der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft. Dort ist auch das offene Herz der Nächstenliebe und die Kraft, mit Widersprüchen zu leben als fehlbare Menschen. Dieses Unnennbare nennen wir Gott.

Jesus war ein nacktes neugeborenes Flüchtlingskind – und verkörperte Hoffnung auf Erlösung. Gerade jetzt werden auf dieser Welt Flüchtlingskinder geboren. Hoffentlich wenigstens in einem Stall und wie schön wäre es, es kämen drei Gäste mit Geschenken. Denn jeder Mensch ist ein neues Licht in dieser Welt. Jeder Mensch ist ein neuer Anfang, eine neue Hoffnung, ein Sinn. Ein Teil von Gott. Auch die nicht Registrierten, die Illegalen. Jedes Flüchtlingskind.

Als wahre Menschen sind wir verletzlich in die Welt geworfen. Nicht nur als Kinder. Kein Mensch kann erfüllt leben ohne andere. Wir brauchen einander, damit wir leuchten können und das Licht in anderen erkennen. Auch das bedeutet Gemeinde – gelebte Verbundenheit.

Wir brauchen Menschen, damit wir Gott erkennen. Nicht als Flucht aus der Welt der Widersprüche. Nein hier. Und jetzt. Mitten auf unserem Weg. Wir sind durch Gott erst ganz Mensch. Wahrer Mensch und wahrer Gott. Wir sind stets in beidem. Mal verborgen, mal sichtbar.

Jener Jesus vor 2019 Jahren zeigt uns: das Göttliche ist mitten im Kleinen. Er zeigt uns, wer wir wirklich sind: Christus. Wunderbare Geschöpfe, wertvolle, kostbare, einmalige, gesalbte Geschöpfe. Wir tragen das Christus-Potential in uns, das Jesus auslebte. Das Potential zur Erlösung, zum tiefen Gottvertrauen. Das Potential, uns geborgen im umfassenden Raum zu wissen, aus dem wir niemals herausfallen können. Das Potential zur Sanftmütigkeit, zur Annahme unserer Widersprüche. Unser Herz kann weit werden wie die Welt. Berührbar wie beim Anblick eines Neugeborenen im Stall. Und kraftvoll wie die Botschaft des Engels: „Fürchtet euch nicht“.

Amen.


Kategorien Predigten

Kommentare

Dieter Haver
Dienstag, 31. Dezember 2019, 14:50 Uhr
Leider kam ich Weihnachten erst fünf vor zwölf vom Sinai zurück. Ich war am Katharinenkloster ergriffen von dem Gedanken, dass dort der Theologe von Tischendorf mehr oder weniger durch Zufall vor 170 Jahren die älteste komplette Bibel, den 1600 Jahre alten Codex Sinaiticus, entdeckt hat - und kann deshalb diese herrliche Ansprache erst jetzt lesen.

Ich bin einfach begeistert.

Muss aber auch sagen, dass dies nicht allzu schwer war. Ich habe mir dort nämlich mal in Muße fast alle Video-Predigten eines Bremer "Fundamentalisten"-Pastors per Internet-Stream angehört. Sie kennen ihn alle. Schrecklich! Mit Stahl in der Stimme, mit einer Buchstabengläubigkeit sondergleichen marschiert er im Stechschritt über die Texte - Staccato: Erstens, zweitens Drittens! Mit mythischen biblischen Plattidüden noch und noch wird darin der Glaube einer Voraufklärungszeit verkündet. Alles Gründe, sich im Jahr Twenty-Twenty davon mit Schaudern abzuwenden

Hier in dieser Predigt aber begegnen uns Gott und Jesus in der liebevollen, barmherzigen Weise, so wie er sie vor 2000 Jahren im Galiläa den Rache- und Kriegsgott des alten Testaments mit seinem blutigen Opferkult sich von diesem abgewendet hat..

Ja, wir haben Weihnachten trotzdem wieder allesamt gegen das fünfte Gebot verstoßen: wir haben unwürdig aufgewachsene und oft lebend gerupfte Gänse aus Massentierhaltung verzehrt - gedankenlos vielleicht?

Unverändert auch der Massenexodus (den im biblischen Ausmaß geschilderten Auszug eines ganzen Volkes aus Ägypten gab es gar nicht ) in den Kriegsgebieten in Syrien, im Jemen usw. Unverändert die Opferzahlen unter unschuldigen Zivilisten! Und die Weltpolitik versagt, kümmert sich um Peanuts.

Weihnachten wurde per TV auch der Waffenspitzenexport in die Kriegsgebiete aus Deutschland als frohe wirtschaftliche Botschaft gemeldet: 10 Milliarden!! Hauptsache, der Rubel rollt, da können wir doch gern bei der Vernichtung von Menschenleben an vorderster Front helfen. Die Zahlen wurden uns allen in der Tagesschau präsentiert.

Hallo! Lasst uns daran im neuen Jahr arbeiten. Lasst uns den Mund aufmachen - so wie in dieser Predigt in Bezug auf die Exegese geschehen. Wir haben noch viel zu tun in dieser Welt. Auf Gottes Reich warten wir nun schon zweitausend Jahre vergebens. Obwohl wir es immer noch in jedem ´Vaterunser herbei sehnen. Jesu einziger riesengroßer Irrtum war die Ankunft dieses Reiches schon in seiner Generation. Also müssen wir heute selbstf für ein Reich sorgen, in dem sich Gerechtigkeit und Achtung vor allem Leben etabliert: Gottes Reich auf Erden und Friede allen Menschen und Tieren als Geschöpfen eines glaubwürdigen Gottes.

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